Offener Brief zur Glyphosat Entscheidung der EU

Offener Brief / Leserbrief

 Zum Bericht „Glyphosat tötet“, Diepholzer  Kreiszeitung vom 23.11.2017

 

Irgendwie war es bezeichnend: Eine sehr überschaubare Anzahl von Mitbürgern versucht auf die Gefahren des Universalherbizids Glyphosat (Zulassung läuft zu Mitte Dezember in der EU aus, über eine Verlängerung wird derzeit in Brüssel beraten) aufmerksam zu machen, das öffentliche Interesse hält sich in sehr engen Grenzen und die Adressaten, unsere gewählten Volksvertreter, treten erst gar nicht in Erscheinung. Also wieder nur ein paar Öko-Spinner und Gutmenschen, die sich in der kalten Novemberluft ihr Mütchen kühlen wollen?

So einfach ist die Sache wohl nicht abzutun. Auch wer die Problematik auf die Frage „krebserregend oder nicht“ reduzieren will, springt gedanklich zu kurz. Nicht alles, was möglicherweise nicht direkt krebserregend ist, ist deshalb automatisch harmlos und gesund.

Ein Universalherbizid tut genau das, was sein Name besagt, es tötet unterschiedslos alle Pflanzen, mit denen es in Kontakt kommt – mit einziger Ausnahme der Pflanzen, die durch menschliche Genmanipulation dagegen unempfindlich gemacht wurden. Somit kann auf dem behandelten Boden nur noch diese eine Retortenpflanze „ungestört“ wachsen. Solche Produktionsbedingungen für Nahrungs- und Futtermittel erscheinen kurzfristig ideal, entpuppen sich aber langfristig als das genaue Gegenteil. Und mit der auch von vielen Politkern gern und oft beschworenen „Bewahrung der Schöpfung“ hat ein solches Vorgehen gegenüber der Natur (unserer“Mutter“, wie die Indianer sagen) nun überhaupt nichts zu tun – um das einzusehen, muss man nicht studiert haben.

Die Landwirte allein für diese Missstände verantwortlich zu machen, trifft wieder einmal die Falschen. Wer unter hohem Kostendruck rentabel produzieren muss, sieht sich schnell gezwungen, nach der billigsten Methode zu suchen. Aber billig ist nicht immer gleich gut, besonders wenn man auch die Auswirkungen jenseits des eigenen Betriebes mit im Auge hat.

In der Pflicht stehen unsere gewählten Politiker, aber auch jede/r einzelne in seinem Konsumverhalten und Anspruchsdenken. Wenn auch im Ernährungsbereich der Slogan „Geiz ist geil“ herrscht, dann bekommen wir eben statt Qualitätsnahrung nur billige Sattmacher auf den Teller. Und Qualität hat nun einmal mit Aufwand und Sorgfalt zu tun und das hat seinen Preis.

Als Imker in der Region sind für uns noch zwei weitere Aspekte von wesentlicher Bedeutung. Das rigorose Abtöten von für uns Menschen unscheinbaren blühenden Ackerwildkräutern beraubt unsere Bienen und andere Wildinsekten einer wichtigen Nahrungsquelle in der Fläche. Einseitige Mangelernährung und Hunger im Sommer(!) sind die Folge. Ackerblühstreifen sind zwar prinzipiell richtig, stellen aber nur einen unzureichenden Ersatz dar, da sie nur als schmale Linien die ansonsten nektarlose Flur durchziehen. Der zweite Punkt ist die nachgewiesene Beeinträchtigung der Orientierung und Navigation der Honigbienen durch Glyphosat bzw. seine Verbindungen im Organismus. Eine verirrte Biene ist eine tote Biene, weil sie nie mehr zuhause ankommt – bloß dass sie niemand sieht (Prof. Menzel, FU Berlin, Die Intelligenz der Bienen) .

Sollten sich die deutschen Vertreter in Brüssel bei der anstehenden Abstimmung erneut enthalten (und damit einer Zulassungsverlängerung EU-weit den Weg ebnen), so zeugt das nicht von Verantwortungsbewusstsein, sondern von fehlender Bereitschaft, sich für die Interessen der Wähler und Verbraucher offensiv einzusetzen. Wenn man sich schon allen Anzeichen nach in einer Sackgasse befindet, sollte man nicht mehr aufs Gaspedal treten – das lernt man schon in der Fahrschule.

Leider wurde der Beitrag von den Ereignissen überholt – leider aber auch im negativem Sinne.. – (Anmerkung der Redaktion)

Vorstand Imkerverein Diepholz und Umgegend

Neue SoLaWi-Initiative in Donstorf – Sola-WIE ??

Was um Himmels Willen ist eine SoLaWi ?

Ausbuchstabiert:

Solidarische

Land-

Wirtschaft

Und was verbindet sie mit uns Imkern ?

Um das zu verstehen bin ich  am 2. November zu Hibbelers Gasthaus in Rechtern gefahren um an dem Initiativ-Treffen teilzunehmen.

Dort trafen sich ca. 25  SoLaWi-Interessierte um die Möglichkeit einer neuen SoLaWi-Gruppe zu besprechen;  Junge und Ältere; mit leichter Schlagseite zu Letzteren.

 

Die Initiativ-Webseite erklärt die Idee SoLaWi so:

„SoLaWi ist ein neuer, hoffentlich zukunftsträchtiger Begriff für eine bäuerliche Alternative, welche die Abnehmer der Produkte von vornherein mit einbezieht. SoLaWi steht für „Solidarische Landwirtschaft“. Hildegard Stubbe, die dies auf dem Hollerhof in Donstorf verwirklichen möchte, fasst den Gedanken so zusammen: „Der Hof ernährt einen Kreis von Menschen in seinem Umfeld und alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte und wer Spaß daran hat, darf auch mal mitarbeiten” .

 

SOLAWI

Solidarische Landwirtschaft

Das Konzept ist einfach: Der Hof produziert direkt für eine feste Gruppe von Menschen aus der näheren Umgebung. Diese Gruppe stellt die dafür notwendigen finanziellen Mittel als monatlichen Festbetrag zur Verfügung und garantiert damit die Gesamtkosten des Hofes. So entsteht eine neue Form der regionalen ökologischen Landwirtschaft.

Dadurch werden die LandwirtInnen unabhängig von schwankenden Marktpreisen. Sie erhalten Planungssicherheit, können verantwortungsvoll arbeiten und die Bedürfnisse von Menschen, Tieren, Pflanzen und dem Boden gleichermaßen achten.

Die Mitglieder teilen sich die Ernte des Hofes. Sie erleben die einzelnen Schritte der bäuerlichen Arbeit, können erfahren, wie ihre Lebensmittel hergestellt werden und, wenn es ihr eigenes Lebensmodell erlaubt, in Teilen auch selbst aktiv mitarbeiten. Für die Teilnehmer besonders attraktiv: Was und wie viel angebaut wird, ist auf die Bedürfnisse der Mitglieder abgestimmt. Sie bekommen, was sie wirklich benötigen und die LandwirtInnen haben Planungssicherheit und vermeiden Über- oder Fehlproduktion.

So teilen sich beide Seiten auf diese Weise die Verantwortung für einen Hof und sichern sein Bestehen. Sie tragen dazu bei, eine vielfältige kleinbäuerliche und regionale Landwirtschaft zu erhalten.“

 

 

Welcher Imker hört das nicht mit einem Seufzer – vielfältige, regionale, der Biodiversität verpflichtete  faire  und verantwortliche Landwirtschaftsproduktion – der Gegensatz zu einer  monokulturell geprägten ENERGIE-MAIS-STÄRKE–KARTOFFEL-Landschaft ist offensichtlich.

Unseren Bienen wird es gut tun.

Wer Interesse  an weiteren Infos oder einer Mitarbeit hat,  kann sich unter dieser Adressem für ein Newsletter registrieren.

Momentan kann jeden Freitag  bei Hibbeleres in Rechtern verfügbares erntefrisches Gemüse unkonventionell bezogen und bezahlt  werden.

 

 

Tag der offenen Tür im Institut für Bienenkunde in Celle

Anlässlich des Tages der offenen Tür im Institut für Bienenkunde in Celle am
Sonntag, den 03. September 2017 von 10:30 bis 17:00 Uhr

führt der Imkerverein Diepholz  eine Tagesreise für Interessierte durch.

Bis zum 15.8 melden sich Interessierte  bei Vorsitzendem Peter Wagner

  • telefonisch  unter Ehrenburg, 04275/9640570 oder
  • mailto imkerverein-diepholz@t-online.de

Interessierte, die Mitfahrgelegenheiten bieten, sind  besonders willkommen, da wir nicht gemeinsam per Bus anreisen können.

 

Aus der Ankündigung des LAVES:

„An diesem Tag öffnet das Institut für Bienenkunde Celle des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) erneut seine Tore, um allen Interessierten die Arbeit des in Niedersachsen einzigartigen Institutes vorzustellen.

Das Institut für Bienenkunde Celle, im Französischen Gartens direkt am Rande der Altstadt gelegen, fördert seit vielen Jahren auf allen Ebenen die Bienenzucht in Niedersachsen, sei es durch Forschung und Entwicklung, Aus- und Fortbildung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit.

Ziel des Tages der offenen Tür ist es, die Öffentlichkeit über die enorme ökologische und ökonomische Bedeutung der Bienenhaltung zu informieren. Die ökonomische Wertigkeit bezieht sich nicht nur auf den Verkaufserlös der Produkte aus dem Bienenvolk, sondern auch auf die Bestäubungsleistung der Bienen. Aus wirtschaftlicher Sicht sind hier vor allem die Kulturpflanzen zu nennen, die dank der Bestäubung durch die Bienen höhere und gesicherte Erträge bringen. Zur Einschätzung des Wertes der Bestäubung der Kulturpflanzen wird die Wertschöpfung aus der Imkerei (Verkauf von Honig und Wachs) mit dem Faktor 15 hoch gerechnet. Aus ökologischer Sicht ist die Bestäubung der wildwachsenden Blütenpflanzen durch Honigbienen von großer Bedeutung.

Die Besucher können sich über die verschiedenen Arbeitsbereiche des Instituts für Bienenkunde durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren lassen. Gezeigt und erläutert werden u.a. moderne Methoden der Führung von Bienenvölkern, der Honig- und Wachsgewinnung, der Königinnenzucht, der Vorbeuge und Behandlung von Bienenkrankheiten sowie die Untersuchungstätigkeit (Qualitätskontrolle von Honig, Krankheitsdiagnose, etc.) als auch zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten (Honig, Pollen, Bienenbiologie, Bienengenetik, Bienen und Pflanzenschutz). Die Gäste können weiterhin verschiedene Honigsorten probieren und werden staunen, wenn sie einen Tropfen Honig unter dem Mikroskop sehen. Sie werden erfahren, wie die Bienen Nektar und Pollen nach Hause transportieren und können sich Bienen von außen und innen unter dem Mikroskop ansehen….“

Hornissen im Garten – Was tun ? Der NABU rät: Keine Panik !

Hornissen -Kein Grund zur Panik rät der NABU – und er hat recht

Hornissen und Wespen sind friedlicher als allgemein gedacht – und stehen unter Naturschutz !

Ob der Sommer früh oder spät in die Gänge kommt, auf eines ist Verlass: Zu Kuchen oder Eis im Freien gesellen sich schnell ungebetene Gäste. Der NABU gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Wespen, Hornissen und Co.

Entwarnung auch für Imker  – weitere Infos aus Hornissen.de hier:

 

Die Hauptnahrung der Hornissen besteht zu 90% aus Fliegenarten, als Insektenjäger verschmähen sie allerdings auch Bienen nicht. Wissenschaftler von Bieneninstituten haben jedoch festgestellt, dass diese Bienenjagd nicht zu spürbaren Verlusten bei den betroffenen Bienenvölkern führt. Der für den Imker auftretende Schaden ist minimal: Entgegen vieler anders lautender Behauptungen fangen Hornissen nur wenige Sammlerinnen eines Bienenvolkes ab. Die tägliche Fangquote beträgt ab Anfang Juni ca. 10-15 Bienen pro Volk, denn es gehen stets nur einige Hornissen als „Spezialisten“ auf Bienenfang. Ein zu diesem Zeitpunkt voll entwickeltes Bienenvolk steht dieser vorgenannten Beute zahlenmäßig mit ca. 50.000 Tieren gegenüber. Berücksichtigt man die hohe Eiablage einer Bienenkönigin und die daraus pro Tag und Volk 1.500-3.000 schlüpfenden Jungbienen zu dieser Jahreszeit, so ist der Verlust der abgefangenen Bienen – im Vergleich zu den vielen neuen Nachkommen – wirklich relativ gering (< 1%) und für ein gesundes Bienenvolk somit unwesentlich. Die erbeuteten Sammlerinnen würden zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht mehr winterständig. Außerdem dürfte der Witterungsbedingte Verlust von Sammlerinnen zusammen mit anderen Ursachen (z.B. Pestizide, Herbizide, Varroa-Milbe, Straßenverkehr) weitaus stärker ins Gewicht fallen.

Also, probieren Sie es bitte aus: tolerieren Sie doch in der Umgebung Ihres Bienenhauses die Ansiedlung einer „Hornissenburg“. Manche Imker haben sogar schon direkt neben dem Bienenstand einen Hornissenkasten platziert, denn als nachtaktive Jäger sorgen die Hornissen für eine erhebliche  Dezimierung der schädlichen Wachsmottenfalter! (Die Meinungen einiger Imker zu Hornissen finden Sie in der Übersichtsseite). Bienen und Hornissen leben dort dagegen friedlich nebeneinander. Hornissen scheinen nämlich eine Art von „Burgfrieden“ zu halten, d.h. in ihrer unmittelbaren Nestumgebung wird nicht gejagt. Faszinierende Beobachtungsmöglichkeiten dieser schönen schwarz-gelben Hautflügler, direkt in der Nähe Ihrer Bienen, werden Sie für Ihre Entscheidung entlohnen, einen Hornissenkasten zu montieren.

Hier finden Sie eine Bauanleitung als PDF-Datei!

Friedliche Brummer

Hornissen im menschlichen Siedlungsbereich

In der Zeit zwischen Mitte August und Mitte September erreicht das Hornissenvolk seinen Entwicklungshöhepunkt. Es kann dann 400 bis 700 Tiere zählen.

Alles für die Königin
Sobald die ersten fünf bis zehn Arbeiterinnen gegen Anfang Juli geschlüpft sind, fliegt die Königin immer seltener aus, denn alle anfallenden Aufgaben übernehmen jetzt nach und nach die Arbeiterinnen. Diese Tiere sind mit 18 bis 25 Millimetern deutlich kleiner als die 35 Millimeter lange Königin, ihre Lebenserwartung beträgt nur etwa drei bis vier Wochen. Die gefährlichste Zeit für das Hornissenvolk ist jetzt überstanden, denn der Königin kann im Nest nur noch wenig zustoßen.

 

In der Zeit zwischen Mitte August und Mitte September erreicht das Hornissenvolk seinen Entwicklungshöhepunkt. Es kann dann 400 bis 700 Tiere zählen; das Nest ist rund 60 Zentimeter hoch. Die Königin ist in der Lage, ganz gezielt Eier zu entwickeln, aus denen nur noch die Drohnen genannten Männchen und die Jungköniginnen schlüpfen. Das Erscheinen der ersten Geschlechtstiere kündet bereits den Untergang des Hornissenstaates an. Die Arbeiterinnen vernachlässigen allmählich die alte Königin, sie wird nicht mehr richtig versorgt. So verlässt sie schließlich das Nest und stirbt mit einem Lebensalter von etwa einem Jahr.

An schönen Herbsttagen schwärmen die Geschlechtstiere aus und sammeln sich oft an einzeln stehenden Bäumen oder in unmittelbarer Umgebung vom Nest zur Paarung. Die begatteten Jungköniginnen suchen sich nun für den Winter einen geschützten Unterschlupf mit geringen Mikroklimaschwankungen, wo sie bis zum nächsten Frühjahr ruhen. Die letzten Arbeiterinnen sterben Anfang November, womit das letzte Leben im Nest erlischt.

Streng geschützt
Die einheimische Hornisse zählt wegen ihrer akuten Bestandsgefährdung zu den besonders geschützten Arten. Sie darf nicht getötet, und ihr Nest darf nicht zerstört werden. Die Beseitigung eines an kritischer Stelle befindlichen Nestes ist nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörden möglich. Ängstliche oder nicht informierte Bürger, die sich durch Hornissen bedroht fühlen, wenden sich immer wieder an die Feuerwehr oder an eine Schädlingsbekämpfungsfirma, um ein vermeintlich störendes Nest entfernen zu lassen. Bei kritischer Lage genügt oft auch die elementare Absicherung des Nestes, etwa durch Anbringen von Fliegendraht im Bereich von Gebäuden oder der Anlage von einfachen Zäunen und Sichtblenden bei Nestern in der Nähe belebter Plätze. Ist eine Umsiedlung von Hornissennestern unvermeidlich, sollte man sich für nähere Informationen ebenfalls an die örtliche NABU-Gruppe wenden.

In Deutschland galt die Art jahrzehntelang als selten und rückläufig, sie wurde daher lange Zeit in den Roten Listen aufgeführt. Die Bestände konzentrierten sich, wie zum Beispiel in Ostdeutschland[11] in Ballungsräumen, die höheren Lagen der Mittelgebirge wurden gemieden. Etwa seit Ende der 1970er Jahre wird die Art in Deutschland wieder häufiger, sie ist nun fast flächendeckend verbreitet und lokal häufig.[12] Die Gründe, sowohl für den früheren Rückgang wie auch für die jetzige Bestandserholung, sind nicht bekannt. Nach [13] seien Klimaänderungen, zurückgehende Umweltgifte (DDT) und die früher stattfindende systematische Bekämpfung als mögliche Ursachen zu vermuten, nicht jedoch eine Änderung des Lebensraumes. Die gleiche Quelle nennt die Art jedoch einen Kulturfolger.

 

Hornisse Hornissenkönigin – Foto: Helge May

Für den gesunden Menschen stellt ein Hornissenstich keine besondere Gefahr dar. Hornissengift ist nicht toxischer als Bienen- oder Wespengift. Der Stich einer Hornisse wird dessen ungeachtet subjektiv als etwas schmerzhafter empfunden als der einer Biene oder einer anderen Wespe. Das liegt zum einen am längeren und stärkeren Stachel der Hornisse, zum anderen an der Giftkomponente Acetylcholin, die im Bienen- und Wespengift fehlt. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung spielt es keine besondere Rolle, welcher Körperteil gestochen wurde.

Allergische Reaktionen
Wie andere Insektenstiche auch können in seltenen Ausnahmefällen Hornissenstiche bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Diese beginnen mit Nesselsucht, Schwellungen und Rötungen an der Einstichstelle bis hin zur Atemnot; vorsichtshalber sollte man dann sofort einen Arzt kontaktieren! Gefährdet sind jedoch nur Menschen, die zuvor schon einmal gestochen wurden. Eine schwere Allergie entwickelt sich erst nach mehreren Stichen, die man von derselben Art erhalten hat.

Dieter Kosmeier, NABU

Artenschutzhinweise aus der WIKIPEDIA

Die Hornisse ist in Deutschland eine nach der Bundesartenschutzverordnungbesonders geschützte Art. In Österreich ist sie hingegen nur in der Steiermark und in Oberösterreich geschützt.

Umgang mit fliegenden Hornissen

Hornissenei

Hornisse bei der Brutpflege

Jagende oder sammelnde Hornissen, die sich nicht in der direkten Umgebung ihres Nestes befinden, stechen nur, wenn sie gequetscht werden. Sonst versuchen sie zu fliehen.

Hornissen fressen nicht an Süßspeisen, daher kommt man mit ihnen am Kaffeetisch nicht so leicht in Konflikt wie mit anderen Wespenarten. Sie machen dort jedoch gelegentlich Jagd auf andere Insekten, wie beispielsweise die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe, die dort mit Fressen beschäftigt und so für sie leichte Beute sind. Die Hornissen stören anschließend nicht, sondern fliegen meist mit ihrer Beute an einen ruhigeren Ort, zerlegen sie und bringen sie in ihr Nest. Man kann sie daher als natürliche Feinde der lästigen Wespen und Fliegen am Kaffeetisch tolerieren.

Umgang mit Hornissennestern

Hornissen (Vespa crabro) am Nest

Hornissen verteidigen ihr Nest. Der Verteidigungsradius schwankt je nach Volk in der Regel zwischen zwei und sechs Metern. Werden die Tiere häufig gestört, erweitert sich dieser Radius. Innerhalb dieses Bereiches sollte man hektische Bewegungen und Erschütterungen wie Rasenmähen vermeiden. Außerdem werden Hornissen durch Anatmen oder Anpusten zum Stechen gereizt.

Hornissennester sind an der Unterseite offen. Die Tiere lassen ihren Kot einfach aus dieser Öffnung fallen. Da ein großes Volk etwa ein halbes Kilogramm Insekten pro Tag frisst, kann der Kot unterhalb des Nestes Bauschäden verursachen. Als Gegenmaßnahme kann man ein großes Gefäß mit saugfähigem Material unterstellen.

Hornissen stehen unter Artenschutz. Deshalb dürfen bewohnte Nester in der Bundesrepublik Deutschland und in einigen Bundesländern Österreichs nicht vernichtet werden. Muss ein Volk aber dennoch entfernt werden, kann es oft von geschulten Personen umgesiedelt werden. Dazu ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Auskunft erteilt die Gemeinde- oder Kreisverwaltung. Durch Anbringen spezieller Nistkästen in siedlungsfernen Naturzonen wird in Deutschland seit einiger Zeit versucht, das jeweilige Gebiet durch Schaffung künstlichen Nistraums für Hornissen attraktiver oder überhaupt besiedelbar zu machen. Der bekannteste und vom Ergebnis her am besten besiedelte Nistkastentyp ist der so genannte „Mündener Hornissenkasten“.

Nachfolgende Fotos/Videos: privat J. Gück, Barnstorf (c) – Bau eines Nestes im/am Vogelhäuschen sowie Anlage mindestens eines Filialnestes

Hier die animierte Fotografie des vermutlichen Nebennestes in einer  alten eibe; Nesthöhe ca. 60 cm:

Hornissennest

Hornissenbau im Vogelhäuschen

Hornissenbau im Vogelhäuschen

Hornissen beim Bau

Hornissen beim Bau

Hornissen suchen ein neues Heim

Hornissen suchen ein neues Heim 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 2 Tagen sieht der Bau so aus:

 

Keine 20 Meter entfernt auf dem Nachbargrundstück in einem hohlem „Lebensbaum“  wird  von Hornissen mit aller Kraft ein neues in natürlicher Umgebung Nest gebaut:

Hornissenheim im hohlen Baumstamm

Hornissenheim im hohlen Baumstamm – möglicherweise ein Filialnest zum Hauptnestbau im Vogelhäuschen – siehe oben-

S1680020

S1680020 – Möglicherweise ist das ausgehöhlte Innere des alten Eibenstammes größer als gedacht und ausreichend für ein Hornissenvolk.

S1680017

S1680017 – Arbeiterinnen kommen und gehen

Hornissen Nestbau kurz vor der Fertigstellung

Hornissen Nestbau kurz vor der Fertigstellung

Hornissennest kurz vor der Fertigstellung , vermutliches Nebennest

Hornissennest kurz vor der Fertigstellung , vermutliches Nebennest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rachel Carson – vergessene Pionierin der Ökologiebewegung

Vor mehr als 110 Jahren geboren, nachdrückliche Bücher zur Umweltzerstörung verfassend  bevor wir alle wussten, was das ist, ist sie doch heute weitgehend vergessen.

Warum nur ?

Mein Lesetipp:  Die Biographie von Dieter Steiner : RACHEL CARSON, oekom-Verlag

Rachel Carson

Rachel Louise Carson (* 27. Mai 1907 in Springdale, Pennsylvania; † 14. April 1964 in Silver Spring, Maryland) war eine US-amerikanische Zoologin, Biologin, Wissenschaftsjournalistin und Sachbuchautorin, deren Hauptwerk Silent Spring (Der stumme Frühling) aus dem Jahr 1962 häufig als Ausgangspunkt der US-amerikanischen Umweltbewegung[1] bezeichnet wird. Sie gilt als eine der wichtigsten Personen des 20. Jahrhunderts.[2]

Sie begann ihre berufliche Karriere als Biologin des U.S. Bureau of Fisheries. Der erste große schriftstellerische Erfolg Rachel Carsons war das 1951 erschienene Buch The Sea Around Us (Wunder des Meeres). Es wurde im Folgejahr mit dem US-amerikanischen National Book Award und der John-Burroughs-Medaille ausgezeichnet. Ihr nächstes Buch The Edge of the Sea (Am Saum der Gezeiten) sowie ihr wieder aufgelegtes Erstlingswerk Under the Sea-Wind (Unter dem Meerwind) wurden ebenfalls zu Bestsellern. Nach dieser Trilogie, die das Leben im Meer thematisierte, befasste sie sich zunehmend mit Problemen des Umweltschutzes. 1962 erschien ihr bis heute bekanntestes Buch Silent Spring (Der stumme Frühling), in dem sie die Auswirkungen eines rigorosen Pestizid-Einsatzes auf Ökosysteme thematisierte. Das Buch löste in den USA eine heftige politische Debatte aus und führte letztlich zum späteren DDT-Verbot.

Rachel Carson wurde im Jahre 1980 postum mit der Presidential Medal of Freedom, der höchsten zivilen Auszeichnung der USA, ausgezeichnet.

Datei:Rachel-Carson.jpg

Imkerverein Diepholz beim Sommerfest des Meyer-Köster-Hauses in Barnstorf

Beim Sommerfest des Heimatvereins Barnstorf im Meyer-Köster-Haus  am 13.8.2017 war der Imkerverein Diepholz und Umgegend mit einem Stand präsent.

Sommerfest Heimatverein Barnstorf

Sommerfest Heimatverein Barnstorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser stellvertretender Vereinsvorsitzender Walter David hatte bis zum Nachmittag  reges Interesse insbesondere am Bienenschaukasten zu verzeichnen.

Stand Imkerverein

Stand Imkerverein mit Walter David

Schaukasten mit Königin

Schaukasten mit Königin – Aber wo ist sie ?

Schaukasten mit Besucher

Schaukasten mit Besuchern

Bienenkönigin mit gelber Markierung

Die Bienenkönigin mit  (jahresabhängiger- hier gelber)  Markierung

Sommerfest MK-Haus

Sommerfest MK-Haus – der Imkerstand läd ein zum Honigkauf.

Der Bienenforscher Jürgen Tautz im Gespräch

Im Deutschlandradio.Kultur ist  noch bis Januar 2018 ein interessantes Gespräch mit einem der bekanntesten Bienenforscher Deutschland nachzuhören:

Biologe Jürgen Tautz – „Bienen bauen Brücken“
Sendung vom 26. Juni 2017, 09:07

Aus dem Begleittext von Deutschlandradio.Kultur:

Der Biologe und Hobbyimker Jürgen Tautz. Bild: Alice Natter.

JürgenTautz

Bienenforscher Jürgen Tautz

Bienen sind faszinierende Insekten – und der emeritierte Forscher Jürgen Tautz ein faszinierender Gesprächspartner, der mit einer Vielzahl verblüffender Informationen aufwarten kann. Bei „Im Gespräch“ erklärt er uns die Wunderwelt der Bienen.

Der emeritierte Professor vom Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist einer der bekanntesten Bienenexperten Deutschlands. Besonders faszinieren ihn zum Beispiel die kommunikativen Fähigkeiten der Bienen.

Moderation: Ulrike Timm
www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Hören bis: 02.01.2018 08:07
Direkter Link zur Audiodatei

 

Lebensraum für Insekten schaffen -Insektenfreundlicher Garten

Der stumme Frühling muss nicht sein !

 

Am 25.7 hat quarksundco – Quarks & Co | 25.07.2017 | 43:02 Min.– sich dieses aktuellen Themas angenommen:

Käfer, Hummeln, Schmetterlinge: Sterben die Insekten aus?

Insekten sind von unserer Erde eigentlich nicht wegzudenken. Es gibt über eine Millionen verschiedener Arten weltweit und sie sind Hauptnahrungsquelle für viele Tiere wie zum Beispiel Vögel, Fische und Fledermäuse. 80 Prozent aller Wildpflanzen werden von Insekten bestäubt und können ohne sie nicht überleben. Und auch für uns Menschen sind Insekten wichtig: 35 Prozent unserer Lebensmittel hängen von der Bestäubung ab. International schätzen Experten den wirtschaftlichen Gesamtwert der Bestäubung durch Insekten auf bis zu 577 Milliarden Dollar.

Immer mehr Insektenarten sind bedroht
Insekten haben faszinierende Überlebenstricks entwickelt: vom leuchtenden Paarungstanz der Glühwürmchen bis zur Giftspritze des Laufkäfers, der sich seine Säure bei den Ameisen besorgt. Doch seit Jahren werden die Insekten immer weniger. Auch in Deutschland beobachten Biologen an einigen Orten einen starken Schwund. In einem Naturschutzgebiet nahe Krefeld zum Beispiel zählen sie bis zu 80 Prozent weniger Insekten als noch vor 30 Jahren. Bei Regensburg sind in den letzten 200 Jahren rund 60 Prozent der Schmetterlingsarten verschwunden. Quarks & Co hakt nach: Warum sterben die Insekten und wie können wir sie retten?

 

Gärten sind ein wichtiger Lebensraum für Insekten, gerade in Zeiten des Insektensterbens. Ob Hummelhotel oder Schmetterlingsbeet: Mit diesen Tipps machen Sie aus Ihrem Garten ein Insektenparadies.

Gute Hecke, schlechte Hecke

Thuja-Hecken sind beliebt – sie wachsen schnell, kosten wenig und sind pflegeleicht. Aber: Heimische Insekten können mit ihr nichts anfangen, da der Lebensbaum aus Nordamerika eingeführt wurde. Viel besser für Insekten: Heckensträucher aus heimischen Wildgehölzen. Denn die Blütenform der heimischen Gehölze und die Rüssellänge der saugenden Insekten haben sich während der Evolution perfekt aneinander angepasst. Besonders schön ist es, verschiedene Arten zu kombinieren, wie zum Beispiel den Roten Hartriegel, Weißdorn und Liguster. Schlehe, Holzbirne und Holzapfel eignen sich ebenfalls.

Das Hummelhotel

Majas wilde Schwestern

Majas wilde Schwestern

Hummeln sind extrem wichtige Bestäuber. Sie fliegen oft mehr Blüten an als Bienen und sind auch bei kälterem Wetter unterwegs. In einem Hummelhotel fühlen sie sich besonders wohl. Gebaut wird es am besten aus Sperrholzplatten und von außen gegen Witterungseinflüsse lackiert. Den Eingang verschließt eine Hummelklappe. Das ist wichtig, damit Wachsmotten und Fliegen nicht ins Nest gelangen. Ins Innere kommen Kleintierstreu, Grasschnitt, Blätter oder Stroh und etwas Moos. Etwa in der Mitte formt man eine Mulde für das Nest. Man kann auch fertige Hummelkugeln kaufen. Idealerweise wachsen in der Nähe Taubnesseln, Kirsche, Apfel, Himbeere, Beinwell, Wicken, Weiß- und Rotklee. So haben die Hummeln etwas zu futtern.

Blumenbeet für Schmetterlinge und Raupen

Schmetterlinge lieben den Nektar von Blaustern, Schlüsselblume und Margerite im Frühling oder Purpur-Fetthenne oder Neubelgische Aster im Herbst. Raupen sind da schon wählerischer. So lebt die Raupe des Schwalbenschwanzes nur auf der Wilden Möhre oder der Petersilie, Raupen von Schachbrett und Ochsenauge ernähren sich von Gräsern. Lassen Sie außerdem im Garten die eine oder andere Brennnessel stehen, denn diese dienen vielen Schmetterlings-Raupen als Nahrung.

Nisthilfen für Insekten

Blattläuse auf den Rosen? Dagegen helfen Florfliegen. Für sie gibt es spezielle Nistkästen, die mit Stroh gefüllt werden. Ohrwürmer besiedeln gerne Tontöpfe, die mit Holzwolle, Heu oder Stroh gefüllt sind. Am besten mit einem Drahtgitter verschlossen und mit der Öffnung nach unten an einem Ast befestigt. Viele Wildbienenarten legen ihre Eier in kleine Gänge ins Holz. Solche Gänge kann man imitieren, indem man Löcher in Hartholz bohrt. Aber Achtung! Nur entrindetes Hartholz nehmen, am besten Esche. Idealerweise wird ins Längsholz gebohrt, nicht in das Hirnholz. Das ist an den kreisförmigen Jahresringen zu erkennen. Der Bohrlochdurchmesser sollte drei bis acht Millimeter betragen. Die Nisthilfe an einem möglichst sonnigen, regen- und windgeschützten Standort fest anbringen, also nicht baumelnd oder bodennah. Die Flugbahn sollte stets frei bleiben.

Totholz lebt!

Ein Holzstapel aus alten Baumstämmen und Reisig bietet einen perfekten Lebensraum für viele seltene Käfer. Ihre Larven nutzen das sich zersetzende Holz als Nahrung. In den so entstehenden Gängen und Löchern finden Ameisen oder Wildbienen neuen Wohnraum. Fliegen- und Mückenlarven leben von Pilzen oder Bakterien, die in den Bohrgängen wachsen. Sehr wichtig für die Bodenfruchtbarkeit sind die winzigen Springschwänze. Sie bauen zusammen mit Bakterien und Pilzen das vermoderte Holz zu Humus ab.

Lieblingsblumen

Beifuß dient 180 Insektenarten als Nahrungsquelle! Hummeln mögen gerne Löwenmaul, Mohn, Klee, Wiesen-Salbei und Weißdorn. Bienen fliegen auf Fenchel, Dill, Kornblume und Bergminze. Nachtfalter freuen sich über stark duftende Nachtblüher wie Nachtkerze, Türkenbund, Zaunwinde oder Seifenkraut. Schwebfliegen holen sich ihr Futter vor allem von Doldenblütlern wie Bärenklau, Möhre, aber auch von Margeriten, Ringelblumen, Strohblumen und Herbstastern.

Steine im Garten

Eine Kräuterspirale aus Natursteinen bietet nicht nur frisches Grün für die Küche – in den Spalten fühlen sich auch Insekten besonders wohl. Schmetterlinge suchen hier gerne Schutz und nachts geben die Steine Wärme ab. Nicht ganz so aufwendig: eine Steinpyramide. Dafür einfach Porotonsteine und andere Steine mit einem Hammer grob zerkleinern. Außen Sandsteine stabil aufeinander schichten, damit die Pyramide nicht umfällt. Und vor die Pyramide kommen dann Futterpflanzen für Insekten: Nelkenarten, Hauswurz, Skabiose oder Irisarten.

Ideal für Insekten: die Wildblumenwiese

Für viele Gartenbesitzer ein Muss: Der immergrüne, kurz gemähte englische Rasen. Doch Insekten finden dort keine Nahrung. Viel besser ist eine Wildblumenwiese, auch Magerwiese genannt. „Mager“ heißt die Wiese deshalb, weil dort die nährstoffreiche Erde mit nährstoffarmen Material vermischt wird, etwa mit Sand. Auf diesem Boden wachsen nach einiger Zeit eine Vielzahl an Wildpflanzen und Heilkräutern, die viele Insekten und Kleinsäuger anlocken. Die Wiese darf ruhig 80 Zentimeter hoch wachsen und muss nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden.

Zierpflanzen: schön, aber wertlos

Die Forsythie, der Schmuck vieler Vorgärten, ist für Insekten komplett wertlos. Denn sie finden dort weder Nektar noch Früchte. Ebenfalls Vorsicht bei Sträuchern und Stauden mit gefüllten Blüten. Hier finden die Insekten weder Pollen noch Nektar. Gefüllte Blüten findet man unter anderem bei Chrysanthemen, Dahlien, Astern, Rosen, Akelei, Nelken, Kamelien, Pfingstrosen, Gänseblümchen und Sonnenblumen. Wer den Insekten etwas Gutes tun möchte, achtet beim Kauf von Zierpflanzen also besser auf nektarreiche, ungefüllte Blüten, etwa die Fetthenne, Rittersporn und Fingerhut.

Das Glück des Gärtners

Das Glück der Insekten ist das Glück des Gärtners. Leben viele Arten im Garten, werden dank Biene, Hummel und Co viele Blüten bestäubt. Mehr bestäubte Blüten heißt auch mehr Kirschen, Äpfel oder Birnen. Außerdem gibt es weniger Schädlinge. Die Larven von Schwebfliegen und Marienkäfer vertilgen Blattläuse, Ohrwürmer machen sich genüsslich über Blatt- und Schildläuse sowie Spinnmilben her. Fühlen sich die Nützlinge wohl, braucht man keine Pflanzenschutzmittel für Obst und Gemüse.